Sound mit ALSA einrichtenDiese Seite ist leider noch fehlerhaft! Unter folgeder Adresse sind schon paketierte Alsa-Module für die Standard-Debian-Kernel zu beziehen: http://www.fs.tum.de/~bunk/packages/ 1. Bestimmen der EXTRAVERSION des Kernels Um mehrere unterschiedliche Kernel der gleichen Version ( z.B.2.4.18 ) auf dem selben Rechner installieren zu können, wurde die Kernel-EXTRAVERSION eingeführt. Diese ergänzt die Versionsnummer z.B. zu . 2.4.18-bf24 oder 2.4.18-686-smp. Dies ist hier wichtig, da den Alsa-Modulen mitgeteilt werden muss, welche EXTRAVERSION sie benutzen sollen, wenn eine vorhanden ist. Ist die genaue Versionsbezeichnung des Kernels nicht bekannt, so hilft ein
weiter. Die EXTRAVERSION beinhaltet alles ab dem ersten "-". Beispiel: "uname -r" liefert "2.4.18-686-smp". Daher ist die EXTRAVERSION "-686-smp" Im folgenden werde ich die EXTRAVERSION -686-smp verwenden und nicht mehr darauf hinweisen, dass diese gegebenenfalls durch die eigene ersetzt werden muss. 2. Installieren der benötigten Pakete Bei der Installation von alsa-source wird nach dem zu kompilierenden Treiber gefragt. Hier muss der gewünschte Treiber für die Soundkarte angegeben werde. Der Name des Treibers ist meistens an die Bezeichnung des Chipsatzes der Soundkarte angelehnt. Eine detaillierte Auflistung aller unterstützen Karten und der dazugehörigen Treiber befindet sich unter: http://www.alsa-project.org/alsa-doc/
3. Entpacken der Sourcen Die Sourcen werden in "/usr/src" abgelegt. Um hier weiterverfahren zu können ist es entweder nötig, dass der verwendete Benutzer sich in der Gruppe "src" befindet oder "root" ist. Der "src"-Variante ist der Vorzug zu geben. (Mit "adduser BENUTZER src" kann er der Gruppe hinzugefügt werden; ein erneutes Anmelden ist danach nötig.) In das src-Verzeichnis wechseln:
Entpacken der Sourcen:
4. Konfigurieren und Kompilieren der Sourcen In das Kernel-Sourcen-Verzeichnis wechseln:
Nun muss die Konfiguration des Kernels, für den die Alsa-Module erstellt werden sollen, in das Sourcen-Verzeichnis kopiert werden:
Hier ist wieder auf die richtige EXTRAVERSION zu achten! Mit Hilfe von make-kpkg werden die Module kompiliert und ein Debian-Paket von ihnen erstellt. Durch die Option "revision" erhält das Paket ein weitere Versionskennzeichnung. Gib hier einfach den eigenen Namen und eine laufende Nummer an. Nachdem hier das erste mal die Alsa-Module kompiliert werden, verwende ich "glatzor.1".
Das Ergebnis sollte ein Paket "alsa-modules-2.4.18*.deb"-Paket in "/usr/src" sein. Dieses muss nun als "root" installiert werden:
5. Installieren und Konfigurieren von Alsa Leider ist die Konfiguration von Alsa noch sehr umständlich. Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten. Das eine ist eine Manipulation der Beispiel-Konfiguration, auf welche ich hier nicht eingehe, und das Verwenden von "alsaconf". Alsaconf ist leider schon etwas älter und für die 0.5 Version von Alsa gedacht. Nach dem Starten von
Als "root":
6. Starten von Alsa Durch folgenden Kommandoaufruf sollten die Alsa-Treiber geladen werden.
Fragen und Anregungen gerne an renate at pimpzkru.de
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